Fabelhafte Naturphänomene und wo sie zu finden sind

Kennt ihr noch den Film „Sweet Home Alabama“ mit Reese Witherspoon und Josh Lucas aus dem Jahr 2002? Achtung Spoiler: Wenn Reese (aka Melanie) am Ende zu ihrem Ehemann eilt und ihm ihre Liebe gesteht, gibt‘s ein wunderschönes Naturereignis zu beobachten: Blitze schlagen in den Strand ein und Glas entsteht.

Was hinter diesem Spektakel steckt und welche weiteren Überraschungen die Natur bietet, erfahrt ihr jetzt:  

Aus Blitzen und Sand wird Glas

Schlagen Blitze mit bis zu 500 Millionen Volt in den Sandboden ein, bringt die freigesetzte elektrische Energie die Sandkörner zum Schmelzen. Wenn der Sand dann erstarrt, bleibt eine Art Glasröhre zurück. Die hat meist einen Durchmesser von etwa zwei Zentimeter. Bei trockenem Sand können die kristallisierten Blitze eine Länge von bis zu vier Metern erreichen. Allerdings schlagen sie meist in Bäume oder hohe Gebäude ein. Nur etwa 10 Prozent aller Blitze kommen am Boden an – die Chance ist also eher gering, dass wir ein solches Spektakel einmal live sehen werden. Theoretisch kann man dieses Naturphänomen überall finden, wo es Sand gibt – man braucht nur etwas Glück, viel Sand und keine hohen Gebäude in der Nähe! 

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Der größte Spiegel der Welt

Ein anderes Phänomen ist nur 11.182 km von Berlin entfernt und liegt in Bolivien. Die Salzwüste Salar de Uyuni war vor tausenden Jahren ein Meer. Heute sind davon nur noch die Salzablagerungen übrig, wodurch die Wüste zur Trockenzeit (Mai bis November) mondähnliche Muster annimmt und in der Regenzeit (Dezember bis April) zum größten Spiegel der Welt wird. Während der Regenzeit bildet sich eine dünne Wasserschicht auf der Salzkruste, die den gesamten Horizont widerspiegelt. Das ist mindestens eine Reise wert – wenn nicht sogar gleich zwei!

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Meeresleuchten bringt die Augen zum Strahlen

Leuchtende Meere kann man das ganze Jahr an vereinzelten Buchten und Stränden sehen, unter anderem in Indonesien, Kolumbien, auf den Malediven, in Australien, in Japan und sogar in Deutschland – beispielsweise auf der Insel Juist in der Nordsee. Dort leuchten die Wellen, die an den Strand gespült werden, strahlend blau, am besten kann man das bei Nacht entdecken. Aber der Name trügt: Denn es leuchtet nicht das Wasser, sondern kleine Mikroorganismen wie Algen. Das Phänomen wird allgemein als Biolumineszenz beschrieben und beschreibt die Fähigkeit von Lebewesen, Licht zu erzeugen – das kennen wir zum Beispiel von Glühwürmchen. 

Bei so strahlenden Aussichten freut man sich doch schon auf den nächsten (Post-Corona) Urlaub! 

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