Energie sparen beim Kochen – so einfach geht’s!

Du wartest mal wieder eine Ewigkeit, bis deine Nudeln al dente sind? Mit ein paar kleinen Handgriffen geht das viel schneller und du schonst dabei auch Klima und Geldbeutel!

Erfahre in unserem Blogartikel, wie du beim Kochen Energie sparen kannst.

Energie sparen beim Kochen

Altes Kochgeschirr kann sich mit der Zeit verformen, sodass Topf und Pfanne nicht mehr glatt auf der Herdplatte aufliegen. Dadurch ist die Wärmeübertragung gestört und unnötig viel Energie geht verloren. Überprüfe daher noch vor dem Kochen, ob das Kochgeschirr einen ebenen Boden hat.

Und auf welchem Kochfeld geht’s ans Kochen? Hier solltest du auf den Durchmesser des Kochfelds und die Größe des Kochgeschirrs achten. Ein kleiner Topf auf einem zu großen Kochfeld füllt das Kochfeld nicht aus und es geht viel Energie verloren. Ein großer Topf auf einem viel zu kleinen Kochfeld verlängert die Garzeit, weil nicht genug Energie in den Topf gelangt.

Verwende beim Kochen, soweit es geht, einen Deckel. Dadurch entweicht keine Hitze, Garzeit wird reduziert und Energie gespart. Wer noch einen draufsetzen möchte: Mit einem Glasdeckel kann man in den Inhalt von Topf und Pfanne schauen und der Deckel kann beim Kochen drauf bleiben.

Welcher Herdtyp am geeignetsten ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine Übersicht, welche Vor- und Nachteile Gas-, Elektro- und Induktionsherd mit sich bringen, haben wir bereits in diesem Blogartikel zusammengefasst. Diejenigen, die einen Elektroherd in der Küche stehen haben, sollten folgenden Tipp beherzigen: Kurz vorm Ende der Garzeit den Herd ausschalten und die verbleibende Resthitze der Herdplatte verwenden! Damit kannst du noch länger kochen als du denkst.

Über den Tellerrand schauen und somit Energie sparen

Wer sagt, Kochen beschränkt sich nur auf den Herd? Es lohnt sich, auch andere Geräte zum Kochen bzw. zum Erwärmen von Speisen zu verwenden. Denn mit denen sparst du nicht nur Energie, sondern oft auch Zeit! Zum Beispiel: 1 Liter Wasser im Topf erhitzen kann bis zu sieben Minuten dauern. Ein Wasserkocher hingegen erhitzt das Wasser bereits nach etwa drei Minuten und verbraucht ca. 40 % weniger Energie als der Herd. Kleine Reste-Portionen von gestern lassen sich schneller in einer Mikrowelle erwärmen als in einem Topf oder einer Pfanne – hier kannst du sogar bis zu 70 % Energie sparen! Und Brötchen vom Vortag sind im Toaster mit Brötchenaufsatz ruckzuck aufgebacken und der verbraucht dabei etwa 40 % weniger Energie als ein Backofen, der sich komplett aufheizen muss.

Energie sparen beim Backen

Wusstest du, dass backen mit Umluft rund 30 % weniger Energie verbraucht als mit Ober-/Unterhitze? Sofern das Rezept beide Typen erlaubt, ist Umluft daher die bessere Wahl, denn hier verteilt der integrierte Ventilator die heiße Luft gleichmäßig im Backofen. Dadurch kann der Backofen 20 bis 30°C niedriger eingestellt werden und spart somit Energie! Außerdem können dadurch gleich mehrere Backbleche in den Backofen geschoben werden.

Oft ist das geforderte Vorheizen nicht notwendig. Stattdessen kann aber zum Ende hin – wie auch beim Elektroherd – die Resthitze des Backofens ausgenutzt werden. Die ist für die letzten Minuten des Backvorgangs ausreichend, sofern zwischendurch nicht immer die Tür des Backofens aufgemacht wird. Dadurch entsteht immerhin ein Hitzeverlust von ca. 20 % und der Backofen muss wieder nachheizen.

Nach dem Kochen ist vor dem Abspülen. Keine Lust darauf? Wir auch nicht! Erfahre hier, wie du mit der Spülmaschine Energie sparen kannst. Viel Spaß beim Kochen und Energie sparen und bon appétit! 

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