5 Outdoor-Gadgets für Strom und Komfort unterwegs

Endlich wieder da: Sonne, warme Temperaturen und die große Lust, seine Freizeit draußen zu verbringen. Ob beim Zelten, Campen oder auf einer langen Radtour: Wer viel unterwegs ist, benötigt cleveres Zubehör. Sogar auf Strom und Komfort muss dabei keiner verzichten.
von Sven Claus

Mit diesen fünf Outdoor-Gadgets startest Du mit voller Energie in den Frühling!

Outdoor-Gadget Nr. 1: Faltbares Solarpanel

Du willst unterwegs nicht auf eine effiziente Stromversorgung verzichten? Dann solltest du ein faltbares Solarpanel mitnehmen! Denn trifft Sonnenlicht auf eine Solarzelle, werden Elektronen, die sich innerhalb der Solarzellen befinden, angeregt. Durch die Bewegung wird Strom produziert. Solarpanels funktionieren also wie eine Solaranlage, nur sind sie kleiner, kompakter und dennoch robust, sodass sie selbst Regen trotzen – ideal für die unabhängige Stromversorgung auf Reisen. Außerdem lassen sie sich ohne größere Montage sofort nutzen und Du kannst sie flexibel zur Sonne hin ausrichten. Unser Tipp: Stelle Solarpanels immer so auf, dass die Sonnenstrahlen etwa in einem 90-Grad-Winkel darauf fallen! So stellst Du sicher, dass besonders viel Sonnenlicht auf die Solarzellen trifft.

Zu beachten ist die Flächengröße der Solarzellen, denn natürlich ergibt mehr Fläche auch mehr Stromausbeute. Je nach Wattzahl und Leistung können die faltbaren Solarpanels die Akkus von Laptop, Kameras, Campinglampen und Co. per USB-Anschluss innerhalb weniger Stunden so gut aufladen, dass sie auf längeren Trips sorglos täglich eingesetzt werden können. Oder Du speist den gewonnenen Solarstrom in eine Powerstation, unserem Outdoor-Gadget Nr. 2!

Outdoor-Gadget 2: Powerstation

Powerstations sind im Grunde tragbare Lithium-Ionen-Autobatterien mit mehreren USB-Ports und Schuko-Steckdose. So hast Du richtig viel Power an Bord! Schon die kleinste Version mit 240 Wattstunden lädt ein Tablet mehr als sieben Mal vollständig auf. Die größte Version mit 1.000 Wattstunden erlaubt es sogar, über 7,5 Stunden einen Beamer für einen ganz besonderen Kinoabend unter den Sternen zu betreiben. Aufgeladen werden die Kraftpakete entweder mithilfe von faltbaren Solarpanels (siehe Outdoor-Gadget Nr. 1), am Zigarettenanzünder des Autos während der Fahrt oder ganz klassisch zu Hause.

Die Powerstation schließt die Lücke zwischen den faltbaren Solarpanels und den Geräten, die keinen eigenen Akku besitzen. Am häufigsten werden sie genutzt, um elektrische Kühlboxen zu betreiben, am Abend eine kuschelige Heizdecke anzuschließen oder einen Film auf dem Laptop laufen zu lassen. Alles energieintensive Späße, die das Outdoor-Leben aber einfach noch etwas schöner und bequemer machen. Glamping, here we come!

Outdoor-Gadget 3: Mini-Solar-Powerbank

Auch die kleineren Powerbanks sind nicht mehr wegzudenken: Mit dem externen Akku, der in jede Hosentasche passt, kannst du je nach Leistung kleinere Geräte wie Handy, Smartwatch oder Taschenlampe unterwegs aufladen. Ein großer Vorteil, wenn diese auch noch solarbetrieben funktionieren. Mit Hilfe der Sonne können diese dann immer wieder voll aufgeladen werden! Achtung: Je kleiner Powerbank und Solarzellen, desto weniger Power. Wichtig sind hier nicht nur die Milliamperestunden (mAh), also die Ladungskapazität des Akkus, sondern auch die Umwandlungsrate, die die meist winzige Solarzelle leisten kann, um aus Sonnenlicht Strom zu generieren.

Outdoor-Gadget 4: Elektrische Luftpumpe

Damit der Outdoor-Spaß schneller beginnen kann, lohnt sich eine elektrische Luftpumpe. Sie funktioniert je nach Modell über Schuko-Stecker, Zigarettenanzünder oder Akku. Damit kannst Du beispielsweise vor dem Fahrradtrip sämtliche Fahrräder mit nur wenig Stromzufuhr ruckzuck startklar machen oder auch Schwimmreifen, aufblasbare Sessel, Zelte, Schlauchboote und viele weitere (Wasser-)Spielzeuge und Gadgets mühelos aufblasen.

Outdoor-Gadget Nr. 5: Camping-Solardusche

Campen und Zelten ist nichts für Warmduscher*innen? Doch – wenn Du auf eine Camping-Solardusche setzt! Das Wasser wird dabei in einem schwarzen, Sonnenlicht absorbierenden Sack mit mehreren Litern Fassungsvermögen erwärmt. Die Solardusche hängst Du für 2-3 Stunden an einen Ast oder ans Auto, damit viel Sonnenlicht darauf strahlen kann. Das warme Wasser gelangt dann über einen Wasserschlauch runter zum Duschkopf und schon kannst du entspannt duschen. Aber Achtung: Immer vorsichtig die Temperatur testen, denn das Wasser kann in hochwertigen Säcken bis zu 50 Grad heiß werden! Einfache Camping-Solarduschen zum Aufhängen gibt es schon für etwa 10-15 Euro online oder im Camping-Fachhandel, jedoch arbeiten diese ohne den Wasserdruck, den Du von zuhause gewohnt bist.

Wer eine etwas größere Investition nicht scheut, kann in Sachen Wasserdruck aber nachhelfen: Es gibt Produkte mit Pump-Mechanismus, die nicht aufgehängt werden müssen. Ein paarmal mit der Hand pumpen und schon hat das Wasser in seinem Behälter genug Druck, um nach oben transportiert zu werden und für einige Minuten herrlich warmes Nass zu bieten.

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