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Ökogas: preislich konkurrenzfähig, ökologisch mit positiven Auswirkungen

04.Juli 2016 by 123energie

Damit Sie in Ihren eigenen vier Wänden nicht frieren müssen und es dank Heizung muckelig warm ist, wird fossile Energie von Erdgas direkt in Wärme umgewandelt und in Ihr Heim eingespeist. Obwohl Erdgas zu den begrenzten Rohstoffen zählt, hat es eine gute Öko-Bilanz. Denn im Vergleich zu Erdöl beispielsweise verbraucht es rund 25 Prozent weniger CO2. Noch grüner geht es mit Ökogas. Doch was ist Ökogas?

Bei sogenannten Klimatarifen garantiert der Gasversorger die CO2-Neutralität des Ökogases. Das bedeutet: Geliefert wird zwar konventionelles Erdgas. Doch der Anbieter kauft Emissionszertifikate oder investiert in Projekte, die die CO2-Belastung ausgleichen, die bei der Förderung, dem Transport und dem Verbrauch des Erdgases entstehen.

Die Ökogas Tarife von 123energie funktionieren genauso. Wir investieren in geprüfte Klimaschutzprojekte, die dafür sorgen, dass die Treibhausgase, die bei der Verbrennung von Gas entstehen, an anderer Stelle eingespart werden. Die Projekte werden von unserem Partner KlimaINVEST geprüft und sind außerdem beim UN-Klimaschutzsekretariat registriert.

Emissionszertifikate und Biogas 

Ökogas mit Emissionszertifikaten ist heute schon preislich sehr konkurrenzfähig. Insbesondere für diejenigen, die ihr Gas bisher von einem Grundversorger beziehen und hier meist draufzahlen. Ein Wechsel zu Ökogas hat also einerseits positive ökologische Auswirkungen und spart andererseits mitunter mehrere Hundert Euro pro Jahr. Bekannte und vertrauenswürdige Siegel für Ökogas sind zum Beispiel von TÜV Nord und Süd oder der Gold Standard des WWF. 

Neben diesen Klimatarifen existieren seit einigen Jahren auch Biogas-Tarife. Hier wird Erdgas entweder ganz oder teilweise durch Biogas ersetzt. Gewonnen wird Biogas durch die Vergärung von Pflanzen, aus Biomüll oder durch Dünger aus regenerativen Quellen. Allerdings gibt es beim Biogas einen Haken, denn auch Biogas besteht zu großen Teilen aus dem schädlichen Gas Methan. Außerdem wird teilweise Gülle aus der Massentierhaltung für die Produktion verwendet, was dem Gedanken von Bio widerspricht.

Ökogas-Anbieter seit 2006 selbst auswählen

Neben dem Wechsel des Stromversorgers können Sie seit 2006 auch Ihren Gasanbieter selbst auswählen. Bei Eigenheimen und Mietwohnungen mit Gasetagenheizungen, bei denen jeder Mieter einen eigenen Gaszähler besitzt, ist dies einfach. Schwieriger wird es bei Mietwohnungen mit Gaszentralheizung. Denn hier verantwortet der Vermieter bzw. die Hausverwaltung die Anbieterauswahl. Wenn Sie also Ökogas beziehen möchten, kontaktieren Sie bitte Ihren Ansprechpartner und weisen auf die Vorteile von Ökogas für Ihren Geldbeutel und die Umwelt hin. Zu beachten ist allerdings: Ein Anspruch auf einen Wechsel besteht hier nicht.

Noch wird über Gas nicht so viel gesprochen wie über Strom. Doch durch die ständig steigenden Gaspreise wächst das Interesse und viele streben einen Anbieterwechsel an. Machen auch Sie den Schritt und prüfen Sie, ob Sie die nachhaltigere Alternative Ökogas zum Beispiel von 123energie bei sich zuhause beziehen können. Kompliziert ist es nicht: Wir übernehmen die Kündigung des alten Vertrages, und durch die Grundversorgung ist die dauerhafte Gasversorgung gewährleistet.