Erneuerbare Energien | Regenerative Energiequellen

Ressourcen sparen und umweltfreundlich handeln mit erneuerbaren Energien

16. Juni 2016 by 123energie

Überschwemmungen und Stürme, Dürreperioden und schmelzende Gletscher. Seit vielen Jahren wird über den Klimawandel geredet, geschrieben, diskutiert. Und schon seit geraumer Zeit ist klar: Wir müssen umdenken. Denn es reicht nicht mehr aus, nur Energie einzusparen. Es ist auch wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen und auf erneuerbare Energien setzen sowie deren Entwicklung beschleunigen.

Aber was sind erneuerbare Energien überhaupt?

Erneuerbare Energien werden aus nachhaltigen Quellen gewonnen.

Das sind:

  • Wasserkraft
  • Windenergie
  • Sonnenenergie
  • Erdwärme
  • Biomasse

Erneuerbare Energien sind also sehr vielfältig.

Regenerative Quellen: nahezu unbegrenzte Nutzung

Der Vorteil an diesen Energieträgern zur Gewinnung erneuerbarer Energien: Sie verbrauchen sich nicht, und wir können sie nahezu unbegrenzt nutzen. Auch wenn natürlich immer die regionalen Gegebenheiten beachtet werden müssen.

Ganz anders sieht es hingegen bei Energieträgern wie Erdgas, Braun- oder Steinkohle bzw. Erdöl aus: Ihr Vorkommen reduziert sich mehr und mehr. Zudem stellen ihre Beförderung und ihr Abbau schwerwiegende Eingriffe in die Natur dar.

35 Prozent Anteil an Gesamtenergie

Erneuerbare Energien sind ressourcensparend. Darüber hinaus ist die Gewinnung von Ökostrom durch die Nutzung erneuerbarer Energien deutlich umweltfreundlicher als die Nutzung fossiler Brennstoffe.

Wer selbst eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat oder vom Bauernhof in der Nachbarschaft mit Wärme aus Biomasse versorgt wird, kann zur Steigerung des Anteils regenerativer Energien beitragen. Schon heute nutzen viele Menschen erneuerbare Energien, um zu heizen oder Strom zu erzeugen. Wissenschaftler des Frauenhofer-Instituts für solare Energiesysteme (ISE) ermittelten, dass der Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 2015 bei rund 35 Prozent lag.

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Die Grundlage hierfür bildet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses trat im Jahr 2000 erstmals in Kraft und wird seitdem stetig weiterentwickelt und angepasst. Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch deutlich zu steigern.

Bis 2030 soll dieser Anteil bei 50 Prozent liegen, 2050 bei mindestens 80 Prozent. Die Stromversorgung grüner zu machen, ist die Absicht. Gleichzeitig soll diese Versorgung für jeden bezahlbar sein. Vorangetrieben wird die Nutzung erneuerbarer Energien durch eine garantierte Abnahme und gleichzeitige vorrangige Einspeisung in das Stromnetz.

Jetzt zu Ökostrom wechseln

Erneuerbare Energien können von jedem Verbraucher gleichermaßen genutzt werden. Wer solchen Strom beziehen möchte, kann zu einem Stromanbieter wechseln, der Ökostrom anbietet. Zum Beispiel gibt es auch bei 123energie verschiedene Ökostrom und Ökogas Tarife.

Allerdings bedeutet der Wechsel hin zu erneuerbaren Energien nicht, dass in den eigenen Steckdosen tatsächlich nur der Strom landet, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Denn eine Trennung von Ökostrom und herkömmlichem Strom im öffentlichen Stromnetz ist nicht möglich.

Allerdings erhöht sich mit jedem Nutzer erneuerbarer Energien der Anteil des Ökostroms. Nachhaltigkeit lässt sich also leben. Und so kann jeder seinen kleinen, ganz eigenen Beitrag leisten, um dem Klimawandel nicht nur mit Worten, sondern mit Taten entgegenzuwirken.