Ökostrom | Alle Infos zum nachhaltigen Strom

Nachhaltig leben mit Ökostrom

16. Juni 2016 by 123energie

Bewusst leben und handeln: Geht es um das Thema Nachhaltigkeit, spielt Ökostrom oft eine Rolle. Doch was ist das überhaupt?

Erzeugt wird Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Das sind zum Beispiel die Windkraft oder die Sonnenenergie. Aber auch Biomasse und Wasserkraft kommen hierbei in Frage. Ökostrom wird im Gegensatz zu Strom, der aus Kernkraft oder fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl gewonnen wird, auf umweltschonende Weise hergestellt. Dazu braucht es in erster Linie Windräder oder Wasserkraftwerke.

Wasserkraft die wohl älteste Quelle

Die Kraft des Wassers wussten schon die alten Ägypter so einzusetzen, dass sie daraus Energie gewinnen konnten. Und das in einer Zeit, in der noch niemand von grünem oder sauberem Strom sprach. Wasserkraft ist somit die wohl älteste Quelle zu dessen Gewinnung.

Auch die Nutzung des Windes zur Energieerzeugung ist keine Erfindung unserer heutigen Zeit. Ein gutes Beispiel sind die Windmühlen, die schon vor Jahrhunderten die Kraft des Windes nutzten, um so Getreide mahlen zu können. Heute wird die Auftriebskraft dazu genutzt, um Strom zu erzeugen.

So entsteht Windenergie

Das Ganze funktioniert ähnlich wie ein Dynamo am Fahrrad. Durch die Energie, die durch das Treten freigesetzt wird, kann die Lampe leuchten. Bei einer Windkraftanlage wirkt die Bewegungsenergie des Windes auf die Rotorblätter. Diese beginnen, sich zu drehen. Es entsteht eine Rotationsenergie. Sie wird an einen Generator weitergeleitet und dieser erzeugt daraus elektrischen Strom.

Zu geringeren Teilen wird der sogenannte grüne Strom auch aus Sonnenlicht gewonnen. Dabei werden die Sonnenstrahlen meist durch Photovoltaikanlagen in elektrische Energie umgewandelt. Dies geschieht mit Hilfe von sogenannten Halbleitern. Halbleiter sind Stoffe, die Strom sowohl leiten können, aber eben auch als Isolator wirken können.

Ökostrom erkennen

Nicht überall, wo Ökostrom draufsteht, ist auch Ökostrom drin. Denn eine gesetzliche Definition, was Ökostrom ist, gibt es nicht. Und so wird der Begriff gerne inflationär verwendet. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, beim Vergleich entsprechender Anbieter gut hinzuschauen, damit statt Ökostrom keine herkömmliche Energie bezuschusst wird. Einen wichtigen Hinweis darüber, ob es sich wirklich um grünen Strom handelt, liefern Gütesiegel wie zum Beispiel Ok-Power, TÜV Nord und TÜV Süd oder das Grüner-Strom-Label in Gold. Die Ökostrom Tarife von 123energie sind mit den TÜV Rheinland, Renewable Plus und dem OK-Power-Gütesiegel ausgezeichnet.

Warum Ökostrom

Wer sich für den Bezug von Ökostrom entscheidet, trägt dazu bei, dass mehr saubere Energie in das Stromnetz eingespeist wird. Zwar kommt immer der gleiche Strom aus der Steckdose, das heißt, selbst Menschen, die Ökostrom bezahlen, bekommen nicht nur Ökostrom, doch ihre Wahl ist trotzdem bedeutsam. Denn durch diese Entscheidung wird der Anteil des herkömmlichen Stroms im Stromnetz reduziert. Damit sorgen Bezieher von Ökostrom automatisch dafür, dass CO2-Emissionen verringert werden. Denn diese entstehen bei der Herstellung von Ökostrom gar nicht oder nur in kleinem Maße. Ein Aspekt, der unserer Umwelt zugutekommt. Darüber hinaus sorgen Bezieher von Ökostrom mit ihrer Wahl dafür, dass weniger Strom aus der Kernenergie erzeugt wird.

Interessant: Oftmals ist der Bezug von Ökostrom sogar preisgünstiger als der sogenannte Grundversorgungstarif. Viele Haushalte können auf diese Weise Geld sparen und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt. Sie sagen mit ihrem Ja zu Ökostrom also auch Ja, um diese Welt grüner zu gestalten.