Energiesparen mit Energiesparlampen | Alle Infos hier

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15. September 2016 by 123energie

Energiesparen mit Energiesparlampen – Bringt das was? 

Was war das für ein Aufschrei, als 2009 verkündet wurde, dass der Verkauf von Glühlampen verboten wird! Es folgten panische Hamsterkäufe der Verbraucher, um ausreichend versorgt zu sein für die Zukunft, in der Energiesparlampen die Erfindung von Thomas Edison ersetzen sollten.

 

Doch diesen eilt nur teilweise ein guter Ruf voraus: zu teuer sollen sie sein und zu lange sollen sie brauchen, bis sie auf Betriebstemperatur sind. Was ist dran an der Kritik und wie kann man mit Energiesparlampen Strom sparen? Und vor allem: Bringt das wirklich etwas?

 

Energiesparlampen punkten bei Lebensdauer und Stromverbrauch 

Schaut man sich die CO2-Bilanz und Umweltbilanz an, so liegt die Energiesparlampe gegenüber der Glühlampe klar vorne. Drei bis sechs Mal mehr verbraucht Letztere an Strom. Und zehn bis zwanzig Mal länger halten Energiesparlampen (Lebensdauer: 10.000 Stunden) bzw. LED-Lampen (20.000 Stunden). Das bringt auch Vorteile bei der Wartung mit sich, denn so müssen seltener Lampen ausgetauscht werden.

 

Bei der Herstellung und Entsorgung wird zwar mehr Energie für Energiesparlampen aufgewendet, insgesamt sind Glühlampen aber die teuerste Lösung. Am umweltfreundlichsten sind LED-Lampen, die heute allerdings noch vergleichsweise teuer sind und nicht in jener Auswahl in den Regalen stehen – was Form und Fassung angeht – wie Energiesparlampen.

 

Entsorgung von Energiesparlampen: nicht in den normalen Müll! 

Falls eine Energiesparlampe doch mal vorzeitig den Geist aufgeben sollte, ist die richtige Entsorgung zu beachten: Werfen Sie sie auf keinen Fall in den normalen Müll oder in den Glascontainer, sondern entsorgen Sie die Energiesparlampen fachgerecht auf dem Wertstoff- oder Recyclinghof oder in einer der Sammelstellen. Diese sind häufig in Drogerien oder Baumärkten zu finden. Der Grund: Energiesparlampen enthalten Quecksilber (Vorsicht: Falls eine zerbrechen sollte – gut lüften!) oder neuerdings Amalgan, das nicht in die Umwelt gelangen darf.

 

Bleibt nun noch die Frage nach der Betriebstemperatur. Tatsächlich leuchten Glühbirnen oder Halogenlampen deutlich schneller als Energiesparlampen. An Orten, an denen es entweder besonders kalt, sofort eine gute Sichtbarkeit vonnöten ist oder das Licht nur für kurze Zeit an- und ausgeschaltet wird, eignen sich daher LED-Lampen oder eben Glüh- und Halogenlampen besser. Das ist zum Beispiel im Treppenhaus, in der Abstellkammer oder im Keller der Fall.

 

Kurzes Abschalten bei Energiesparlampen vermeiden 

Zu beachten gilt: Was sich negativ auf die Haltbarkeit von Energiesparlampen auswirkt, ist das erneute Anschalten nach dem Abschalten. Bei Energiesparlampen macht es keinen Sinn, das Licht für nur wenige Minuten zu löschen und es dann wieder zu nutzen. Soll eine Lampe besonders lange leuchten, sind LED-Lampen stattdessen die sinnvollste Wahl. Für sie ist auch häufiges An- und Ausschalten kein Problem.

 

Zum Schluss noch ein paar Tipps, wie Sie Ihren Stromverbrauch beim Licht generell senken können: Reinigen Sie Ihre Lampen regelmäßig, dann haben Sie eine höhere Lichtausbeute. Nutzen Sie das Tageslicht, Vorhänge schlucken oft die Hälfte des Sonnenlichts. Helle Wände und Böden sowie die Ausrichtung der Möbel nach dem Tageslicht tragen auch zu einer Reduktion des Energiebedarfs bei. Richten Sie mehrere Licht-Arrangements für unterschiedliche Bereiche eines Zimmers ein, sodass Sie nur dort Strom verbrauchen, wo Licht tatsächlich benötigt wird. Und ganz wichtig: Licht aus beim Verlassen des Zimmers!